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Glasmuseum der Ernsting Stiftung

 


 


Mit der Kuratorin, Frau Dr. Hoppe-Oehl, hat sich Nabo Gaß im Depot des Museums umgesehen und unter den zahlreichen Arbeiten der Sammlung diejenigen ausgewählt, die ihn im wahrsten Sinne des Wortes ansprechen, Künstler, die wie er ein Stück ihrer persönlichen Erlebniswelt preisgeben.


Aus der Verbindung der einzelnen Werke und Ihrer Geschichten kann der Besucher sein Gesamtbild kreieren. Die Ausstellung lädt ein, einzutauchen in eine künstlerische Vernetzung von Ideen und diese mit den eigenen Gedanken zu verstricken.

Die Bilder von Nabo Gaß erzählen Geschichten und da er transparente Bildträger nutzt, gelingt ihm dies facettenreich auf unterschiedlichen Ebenen.

Er malt mit pulverisiertem, angeteigtem Glas und schichtet die eingebrannten Farbzeichnungen zwischen die partiell mattierten Scheiben.


Seine Themen entspringen dem realen Leben: prägende Erlebnisse, wegweisende Begegnungen, erschütternde Nachrichten und die Widersprüchlichkeiten unserer komplexen Welt.

„Kein anderes Material erlaubt so geschickt und einfühlsam das zu realisieren, was wir gemeinhin unter Ambivalenz verstehen. Glas ist nicht nur transparent, ermöglicht Durchblick und Weitblick, es verbindet auch unterschiedliche Ebenen und visualisiert die Komplexität und Vielfalt des Lebens“. Nabo Gaß