lesezeichen
LESEZEICHEN – gläserne Stele von Nabo Gaß in der Wilhelmstraße
Pressenotiz
Am 9. September wird vor der Villa Clementine eine Stele enthüllt die als Lesezeichen auf das dort ansässige Literaturhaus hinweist.
Nabo Gaß hat das Kunstwerk entworfen und die Technik entwickelt. Das faszinierende Splitterbild einer zerbrochenen ESG Scheibe begrenzt der Künstler auf eine vorgegebene Form. Außerhalb der zuvor mit Wasserstrahl geschnittenen Konturen bleibt der Scheibenverbund blank und unzerstört.
Für diese Erfindung erhielt Nabo Gaß den Innovationspreis der Glastec Düsseldorf 2000. Sein Ziel war damals, Techniken für die Gestaltung großer Glasfassaden in Verbindung mit Fotovoltaik zu entwickeln. Zur Zeit wird ein entsprechender Entwurf für ein gläsernes Hochregallager im Münsterland realisiert.
In Wiesbaden findet man Kunstwerke von Nabo Gaß im Entree zur Via Publica, ein vom Corning Museum New York ausgezeichnetes Kunst-am-Bau-Werk und im Wintergarten des Kurhauses, die Wall of Fame.
Seine neuesten Bilder stellt die Galerie Christine Rother bis zum 7. Oktober in der Adelheidstraße 13 aus.
Nabo Gaß zu seinem Kunstwerk:
„Auch wenn wir in diesem Jahrhundert eine fulminante Entwicklung erleben, weg vom greifbaren Buch hin zur digitalen Information, so geht dabei der übergeordnete Gedanke dennoch nicht verloren. Neben der Informationsweitergabe war der Menschheit immer schon die künstlerische Verarbeitung unserer Gedanken existenziell.
So wird uns die Literatur, gleichgültig in welcher Form sie den Adressaten erreicht, ebenso wie das Theater, die Musik, der Tanz, oder die bildende Kunst in unserer Weiterentwicklung dauerhaft begleiten.
Ich denke, es ist mir in diesem Lesezeichen gelungen, ein wenig vom Wesen der Kunst ganz allgemein zu erzählen. Kunst beleuchtet oft jene Flecken unseres Leben, die von vielen nicht wahrgenommen, in unserem Streben und Treiben eher untergehen. Kunst wirft ihr Licht auf diese Felder und lässt diese Seiten des Lebens in allen Farben brillieren“.
(Text: Gabi Gaß / honorarfrei)






