architektonisches ensemble
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Mehr als bloße Hülle: Die Architektur der Ernsting’s family |
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Wie die Kleidung, so ist auch die Architektur für Ernsting’s family mehr als bloße Hülle. Für das Unternehmen bedeutet sie Lebensraum, in dem sich die Menschen wohl fühlen und ihre Produktivität entfalten können. |
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„Architektur muss für den Menschen da sein‘‘, sagt Kurt Ernsting, und dieses Verständnis spiegelt sich in der Unternehmenszentrale in Coesfeld-Lette deutlich wider: Wo in den frühen 70er Jahren das erste Verwaltungsgebäude und Vertriebs-Center entstanden sind, erstrahlt heute ein architektonisch einzigartiges Gebäudeensemble: einmal gläsern avantgardistisch, einmal dynamisch bewegt, einmal steinern streng. |
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Im Laufe der Jahre durch Architekturwettbewerbe immer weiter gewachsen, vereint die Unternehmenszentrale virtuos die Handschriften renommierter Architekten: Santiago Calatrava, Fabio Reinhart, Bruno Reichling und Johannes Schilling haben die Bauten des Vertriebs-Centers geschaffen. |
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In den Jahren 2000 und 2001 hat der britische Stararchitekt David Chipperfield das neue Service-Center gestaltet, |
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umgeben von der Gartenlandschaft des belgischen Landschaftsarchitekten Peter Wirtz. |
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Seit 2006 reiht sich in die Riege der namhaften Bauten auch ein architektonisches Novum, das im Juni 2007 die „Auszeichnung guter Bauten‘‘ vom Bund Deutscher Architekten verliehen bekam: das neue Parkhaus der Unternehmenszentrale. |
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Die so genannte Parkpalette verbindet optimale Funktionalität mit gestalterischer Qualität und innovativem Design. |
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Architektur und Natur im Einklang: |
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In einer campusartigen Anlage mit offenen Innenhöfen und geschlossenen Artrien hat Chipperfield die Verwaltung der Ernsting’s family, die Ernsting Holding und die Tochterfirmen angeordnet. Wie minimalistische Würfel hintereinander gestaffelt, bieten die Baukörper des Service-Centers immer neue unerwartete Ansichten. |
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Einem klar gerasterten Konstruktionsprinzip folgend, sind die Fassaden mit raumhohen Fenstern „ausgefacht‘‘, durch die viel Licht in die Grossraumbüros fällt. Eine bedeutende Rolle spielt für den Architekten der Ausblick aus dem Fenster: „So ist es zum Beispiel beim Ernsting Gebäude (…) der Fall, dass die Mitarbeiter dort gern arbeiten, weil der Blick über die Landschaft gleiten kann. Jedes Fenster ist ein regelrechter Bilderrahmen. Das Gebäude ist gelungen, weil es so besonders menschlich ist.‘‘ |
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Im Zentrum der Anlage liegt eine lichtdurchflutete Empfangshalle mit Oberlicht, in deren Mitte das Relief „Eichbaum‘‘ des Bildhauers Ludwig Gies die Blicke auf sich zieht. |
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Den bewegten Gegenpol zur strengen Architektur Chipperfields bildet die Gartenlandschaft von Peter Wirtz: sanft geschwungene Hügel, Rasenflächen, Wasser und einzelne Bäume. Dieses Zusammenspiel von Architektur und Garten schafft für die Mitarbeiter eine Quelle der Inspiration sowie Freiraum, um sich bei der Arbeit zu entfalten. |
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Harmonische Funktionalität: |
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Die Architektur des Vertriebs-Centers in Coesfeld-Lette ist von der Logistik geprägt und besticht zugleich durch ihre eigene ästhetische Formsprache. |
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So heben sich bei der Warenanlieferung oder -abholung die Tore von Calatrava beschwingt und leicht wie Segel in den Himmel. |
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| Gleichzeitig bricht die Architektur immer wieder mit den Erwartungen des Betrachters und überrascht durch neue Blickwinkel: | ||
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Hinter der verglasten Straßenfront von Johannes Schilling verbirgt sich ein Gewächshaus. |
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Die eigentliche Lagerhalle bleibt verdeckt und dynamisch-futuristisch ragen blaue Lichtröhren auf dem Dach in die Landschaft. |
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Drei Standorte -- drei individuelle Gesichter |
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Das von Dr. Bernd Ernsting, Wolters Partner und Norbert Wortmann entwickelte Vertriebs-Center in Klieken passt sich mit seinen eingeschossigen Gebäuden ebenfalls harmonisch in die Landschaft ein. Die Fassaden sind aus ebenen und gewellten Aluminiumelementen. Im Zentrum ihrer Gestaltung stehen Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt, die sich in der unmittelbaren Umgebung wieder finden: Gras, Bäume, Insekten und Kleintiere. Das architektonisch ebenso außergewöhnliche Regional-Center in Schwarzenbek hat Johannes Schilling entworfen. Bei aller Unterschiedlichkeit haben die drei Standorte doch eines gemeinsam: Sie sind eine Symbiose aus moderner Funktionalität und bautechnischer Ästhetik. |
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